Im Dialog vor Ort

Flutpolderplanungen im Landkreis Regensburg

13.04.2015
Emilia Müller wendet sich an die Bürger in Wörth an der Donau und nimmt deren Bedenken mit nach München. Bild: Bürgermeister Jürgen Koch aus Pfatter, MdL Sylvia Stierstorfer, Bürgermeister Johann Thiel aus Barbing, Staatsministerin Emilia Müller und  Pete
Emilia Müller wendet sich an die Bürger in Wörth an der Donau und nimmt deren Bedenken mit nach München. Bild: Bürgermeister Jürgen Koch aus Pfatter, MdL Sylvia Stierstorfer, Bürgermeister Johann Thiel aus Barbing, Staatsministerin Emilia Müller und Pete

In Wörth an der Donau hat sich die Oberpfälzer Staatsministerin Emilia Müller über das Thema Flutpolder informiert. Die Donauanrainer befürchten, dass mit dem Bau von Flutpoldern der Grundwasserspiegel steigen könnte. Damit stünde das Wasser bei einer gesteuerten Polderflutung  im schlechtesten Fall in den eigenen Kellern.

„Wenn sich herausstellt, dass sich durch die Flutpolder die Situation für die Anwohner verschlechtert, wird kein Polder gebaut“, bekräftigte Emilia Müller die Aussage ihrer zuständigen Kabinettskollegin, Umweltministerin Ulrike Scharf.

In den kommenden Wochen und Monaten lässt das bayerische Umweltministerium Gutachten über die Tauglichkeit von Polderstandorten erstellen. Begleitend und im Vorfeld weiterer Planungen wird es weitere Dialoge mit der Bevölkerung und betroffenen Bürgern geben.

Nach einem zweistündigen Gespräch bei dem unter anderem die Interessensgemeinschaft Polder anwesend war, machte sich Emilia Müller zudem vor Ort ein Bild.