Ausbau der Kinderbetreuung in der Oberpfalz

Familienministerin Müller „Jede neue Krippe ist ein wichtiger Baustein in unserem Familienland!“

26.06.2017
Bild: Werner Schmolla
Bild: Werner Schmolla

Der Ausbau der Kinderbetreuung ist eine der wichtigsten Aufgaben. Der Freistaat unterstützt die Kommunen dabei mit Milliardenbeträgen. Jetzt bekommt das Familienland Bayern einen Neuzugang im Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab.

„Ich freue mich, dass es neben dem Kindergarten in Kirchendemenreuth jetzt auch eine Krippe gibt, so dass Kinder bis zu ihrer Einschulung betreut werden können“, so Bayerns Familienministerin Emilia Müller bei der Einweihung. Die Ministerin betonte dabei auch, dass der Einsatz des Freistaats keine einmalige Angelegenheit ist: „Wir fördern nicht nur den Ausbau von Betreuungsplätze, sondern beteiligen uns danach in großem Umfang an den laufenden Betriebskosten."
Hier leistet Bayern mehr als jedes andere Bundesland. Allein dieses Jahr wurde der Betrieb von Kindertagesstätten mit 1,6 Milliarden Euro gefördert.

In Kirchendemenreuth hat der Freistaat den Bau der neuen Plätze mit knapp 118.000 Euro unterstützt. Im letzten Jahr erhielt der Kindergarten darüber hinaus 60.000 Euro als staatlichen Anteil der Betriebskosten. Insgesamt sind im letzten Jahr über 100 Millionen Euro Fördergelder für den Bau und Betrieb von Kindertagesstätten in die Oberpfalz geflossen. Das Ziel: „Wir wollen, dass alle Eltern in Bayern genau die Betreuungsform finden, die sie sich für ihre Kinder wünschen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie soll künftig noch besser gelingen“, so Müller.

Bayern fördert konsequent die Wahlfreiheit für Eltern – egal, ob sie ihre Kinder in eine Kita geben oder zuhause betreuen wollen. Mit der Unterstützung des Ausbaus von Betreuungsplätzen auf der einen und dem Bayerischen Landeserziehungsgeld und dem Bayerischen Betreuungsgeld auf der anderen Seite profitiert jede Familie im Freistaat – egal, welchen Weg sie geht.